001 – Sophie Lindinger (LEYYA)

Da ist sie - die allererste Miserable Monday Playlist, kuratiert von einer großartigen Musikerin aus Österreich.

 

Sophie Lindinger ist Frontfrau der Band LEYYA.

Das erste Mal habe ich das Duo 2015 mit einem beeindruckenden Set als Support für Metric gesehen. Düsterer Elektro-Pop mit glasklarer, zerbrechlicher Stimme. Klingt alles ganz schön erwachsen für die jungen Menschen da auf der Bühne - waren meine Gedanken. 2016 erschien das Debut-Album "Spanish Disco". Ein gedankenversunkenes, melancholisches Meisterwerk, was trotz vieler Aussprüche in verschiedenste Richtungen ein wunderschön geschlossenes Bild ergibt. Eine Platte aus Eferding/ Oberösterreich, die sich keineswegs hinter international-urbanen-Produktionen verstecken muss. 

Folgerichtig lief es sehr gut für die beiden. Konzerte auf der ganzen Welt, Radio und TV, zweimal den österreichischen Musikpreis "Amadeus" gewonnen und dieses Jahr nun das zweite Album "Sauna". Die Platte geht einen anderen Weg. Ist weniger düster, etwas bunter, aufgeregter, mehr Pop. Dieser Richtungswechsel ist äußert gut gelungen, denn der Spirit und die Eigenheiten sind geblieben. Ein cleveres Album, stark arrangiert, raffinierte Sounds und echt cooler Gesang. - Martin

kommende Livedates:

18.10. Osnabrück - Kleine Freiheit

19.10. Köln - Artheater

25.10. Hannover - Indiego Glocksee

26.10. Erfurt - Engelsburg

27.10. Weiden - Sündikat

 

 

Die aktuelle Single "WANNABE"

DIE LISTE

Was Sophie sagt: 

 

Ich war immer schon ein sehr nachdenklicher und zurückhaltender Mensch. Als Teenager mehr als jetzt, aber dennoch kommen diese Momente immer wieder mal und der passende Soundtrack zu eben diesen hat sich über die Jahre angesammelt.
Die folgenden Songs sind Songs für Momente wie „am Rücksitz eines Autos aus dem Fenster schauen und nachdenken“, oder „alleine sein wollen und Geschehenes verarbeiten“ oder „sich in diesem großen Universum klein fühlen“. Dies sind alles Momente die nicht vorrangig schlecht oder traurig sind, sondern eher Momente um den Boden der Tatsachen zu realisieren und eben diesem aber gleichzeitig wieder zu entfliehen. Diese Musik bringt mich genau in diesen Zustand.