011 – Thomas Azier

Thomas Azier ist ein Künstler über den ich erst vor ein paar Monaten gestolpert bin. Seine aktuelle Single „Vertigo“ poppte auf einmal in einer Spotify-Playlist auf und blieb mir im Kopf hängen. 

Doch der Niederländer, der nach einer Station in Berlin mittlerweile in Paris lebt, hat mit „Stray“ nun schon seine dritte Platte veröffentlicht. Der Name der Platte kommt nicht von ungefähr - alle Songs sind auf Reisen zwischen Kyoto, Abidjan, Paris, New York und Berlin entstanden und mit Hilfe von Laptop und USB-Mikrofon in Hotelzimmern aufgenommen worden - beim Streunern durch die Welt eben. 

„Stray“ klingt zwar erstmal nach Indie-Elektro-Pop, ist dann aber doch viel mehr. Die Platte überzeugt durch emotionales Songwriting, schwermütige Beats und aufregende Arrangements. Von reduzierten Balladen wie „Color! Color!“ oder „Smoke“ bis zu pathosgeladenen Hits wie „White Horses“, die Songs sind ebenso facettenreich, wie die Länder, in denen sie geschrieben wurden. 

www.thomasazier.com

DIE LISTE 

What Thomas says:
Thomas Azier - Last Breath: One of the live pieces I recorded with a french orchestra in the legendary Davout studios of Paris, with audience. A one take I'm quite proud of.
Lollipops - Naked When You Come: A song about death. Naked when you come, naked when you go, when the time has come, gold won't help you know. This song has been haunting me for a while now, I can listen to this on repeat!
Leo Ferre - Avec Le Temps: The ultimate french sadness. You almost hear the man cry talking about the passing of time.
Elliot Smith - Between the bars: I think also heavily inspired by Nick Drake. The vocals recorded left and right, the heavy lyrics.
Sidiki Diabaté - Rachid Ouiguini: One of the most beautiful modern kora pieces I've heard. The melody and theme is incredible and it feels like a very impressive improvisation between 2 kora's: the father and the son...