031 – Reevah

Here we go again – es ist Montag und nachdem uns der Frühling nur frech angeteast hat und ich meine schon verpackte Winterjacke wieder anhabe, braucht es unbedingt gute Musik. Und die kommt heute von Reevah...

„Dreamy Folk“ steht unter dem Info-Tab auf ihrer Facebook-Seite. Eine Beschreibung, die besser nicht passen könnte.

Reevah, das ist Aoife Boyle (gesprochen: Eva), eine junge Künstlerin aus Derry, Nordirland, die sich gerade mit Gitarre, verträumten Melodien und einer wunderschönen zerblich-zarten Stimme eine wachsende Fanbase erspielt. Letztes Jahr erschien in Eigenregie ihre erste EP „Hummingbird“, die die Aufmerksam von Radiosendern wie RTE Radio One und BBC Introducing bekam. Es folgten Supportshows für Lisa Hannigan, Wyvern Lingo, and Duke Special und zuletzt SOAK.

“Ehrlichkeit ist alles”, sagt Aoife, „Songs, die die Wahrheit sagen, sind die, die mich am meisten berühren.“ Diese Bedingung stellt sie nicht nur an ihre Lieblingssongs, sondern auch an ihre eigene Musik. Am 22. März erschien die aktuelle Single „26.“. Ein melancholischer Song über das Älterwerden, ihre Gefühle und Beziehungen und damit ein Einblick in das Leben einer Künstlerin, zwischen Jugend und Erwachsensein. „Please keep me awake“ so leitet sie den Refrain ein. Bloß nichts verpassen, wach sein, dabei sein, wenn sich die Dinge neu ausrichten. („you’re 26 and your whole life has been rearranged“)

Reevah ist eine Künstlerin, die man auf seiner Watchlist haben sollte und die ich euch darum wärmstens empfehlen möchte. -Martin

DIE LISTE 

The ability to be so open in a track is something I find appealing, it’s a trait that I practice in my own song-writing. It’s so much more freeing as an artist when you can be open in your music and lyrics. These tracks all have that in common - emotional openness, a reflective nature that allows the listener to step into the same zone as the artist.

I find myself really drawn to tracks that focus heavily on vocals. Raw, pure vocals with powerful messages and lyrics.

I usually make a mixed- tape every month. It means that tracks are often reminiscent of the season or that time in my life, they hold some kind of emotional significance. And stand as a reminder of how I was feeling and who I was at that time. These tracks are my favourites from those playlists and are often reoccurring on numerous mixed-tapes.

Something that stands out in this track list is the amount of female voices. It’s really important to me as a female artist that a lot of my influence comes from other female artists. However it wasn’t my intention when putting this together!